Bild: Wilhelmine Wulff  / pixelio.de

Heiße Luft um Yuan-Handel: Dim Sum in Frankfurt dank Tarek Al-Wazir

Wenn der grüne Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Staatschef Xi Jinping jubeln, dass die Bundesbank und die chinesische Zentralbank jetzt gemeinsam chinesischen Staatskonzernen helfen, die Vorschriften der chinesischen Wechselkursbehörde zu umgehen, dann ist das eher ein Symptom einer aus den Fugen geratenen staatlichen Verwaltung als ungezügelter Finanzmärkte.Continue reading

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US-Erdgas 10 Jahre

Energiewende läutet Ende der deutschen Chemie ein

US-Erdgas 10 Jahre

US-Erdgaspreis der vergangenen 10 Jahre (Quelle: Bloomberg)

Die Deindustrialisierung Deutschlands durch die Energiewende ist bald nicht mehr aufhalten. Was auf den ersten Blick wie Schwarzseherei erscheint ist durchaus eine ernste Gefahr. Denn die Bedeutung preiswerter Energie für die Struktur einer Volkswirtschaft wird meist Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Steuer Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de

Steuerhinterziehung – kein Problem!

Steuer Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)  / pixelio.de

Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de

Die vermeintlich gigantischen Summen, die dem Staat angeblich durch Steuerhinterziehung jedes Jahr verloren gehen, sind reine Fantasiezahlen. Ein gesellschaftliches Problem, das der Allgemeinheit schadet, ist die Steuerhinterziehung definitiv nicht. Mehr Einzelheiten in meinem ersten Artikel in der Huffington Post.

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Finanztransaktionssteuer = Energiewende 2,0

Mal wieder kommt eine Gebühr, die den Bürger nichts kosten soll: die Finanztransaktionssteuer, auch Tobinsteuer genannt. Von vielen Antikapitalisten seit Jahren zur Eindämmung angeblich ungezügelter Finanzmärkte gefordert, wurde sie ursprünglich durch die geplante Verwendung der Erträge zur Entwicklungshilfe gerechtfertigt. Seit der Finanzkrise braucht man keine Bilder hungernder Kinder mehr, sondern sieht sie als Strafsteuer auf Banken, die in der Krise gerettet wurden. Prompt wurden Entwicklungsländer von finanzmarktkritischen Aktivisten fallen gelassen. Von einer Robin-Hood Steuer ist heute nur noch in Propagandavideos der Organisation attac die Rede.

Weshalb genau Kapital besteuert werden muss, ist ohnehin nicht klar. Schließlich handelt es sich dabei entweder um bereits versteuertes Einkommen, das gespart wurde, oder um zukünftig zu erwartendes Einkommen, dass versteuert wird, wenn es dann tatsächlich verdient wird. Jegliche Besteuerung von Kapital ist also dubios per se.

Letztlich geht die Finanztransaktionssteuer auf ein Missverständnis zurück, nämlich den Irrglauben, Märkte und Banken wären das Gleiche. Darauf beruht die gesamte europäische Finanzarchitektur. Anstatt echte Märkte zu schaffen, auf denen Anleger ihr Kapital investieren, lässt man Banken die Wirtschaft und auch den Staat mit ihren Bilanzen finanzieren. Das Ergebnis: wenn irgendwo ein Staat wackelt, bricht das ganze System zusammen.

Die zu erwartenden Konsequenzen sind schon bekannt. Schweden ging mit einer Finanztransaktionssteuer in den 1980er Jahren baden – die Mehreinnahmen beliefen sich auf gerade einmal 50 Millionen anstatt der versprochenen Milliardensummen. Dazu kam ein Rückgang der Einnahmen von Steuern auf Spekulationsgewinne, weil die Zahl der Transaktionen sank. Unterm Strich verzeichnete Schweden eine kräftiges Minus.

Der britische Wellcome Trust, eine wohltätige Organisation, die Armut in der dritten Welt durch Erträge aus ihrem nicht unerheblichen Stiftungsvermögen bekämpft, geht davon aus, dass sie die Steuer 32 Millionen Pfund im Jahr kosten wird. Das entspricht den Kosten eines Hilfsprojekts in Kenia mit 600 Mitarbeitern. Ähnliche unbeabsichtigte Nebenwirkungen wird die Steuer Sparer haben, die Rücklagen für ihre Rente bilden. Die Fondsgesellschaft BlackRock schätzt, dass ein heute 40jähriger Anleger in einem aktiv verwalteten europäischen Aktienfonds bei einer Anlage von 10.000 Euro nach 20 Jahren durch die Steuer um rund 15.000 Euro schlechter dastehen wird als bisher. Noch absurdere Auswirkungen hat die Steuer auf Staaten, in denen Renten nicht auf dem Umlageverfahren wie in Deutschland und Frankreich, sondern auf Kapitalrücklagen beruhen. Für Lehrer, Krankenschwestern Polizisten und Feuerwehrleute haben amerikanische Kommunen Pensionsfonds eingerichtet, die weltweit, also auch in Europa, investieren. Die werden jetzt auch die Transaktionssteuer zahlen müssen. Damit bleibt aber für die Rentner später nicht weniger übrig. Vielmehr müssen die Kommunen, also der Steuerzahler, höhere Einzahlungen leisten. Kurzum: amerikanische und japanische Steuerzahler werden die europäische Finanztransaktionssteuer finanzieren, die europäische Wohlfahrtsstaaten finanziert.

Es ist also wie bei der Energiewende: sie sollte nichts kosten, zum Schluss ist es aber eben doch der Bürger, der die Rechnung präsentiert bekommt.

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Bild: Melkom / Wikipedia Commons

Verbriefungen sind wieder da. Wie sie der Commerzbank helfen können

Bild: Melkom / Wikipedia Commons

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Verbriefungen werden für Verluste während der Finanzkrise verantwortlich gemacht. Natürlich waren nicht Verbriefungen selbst das Problem, sondern Landesbanken, die sie in ihre Bilanz aufnahmen. Noch dazu auf dem Umweg über Zweckgesellschaften, die möglicherweise nicht korrekt bilanziert worden waren.

Wie ich in meinem im März erscheinenden Buch Alternativlos Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Milch Future Spekulation NGO Bloomberg

Derzeit steigen Milchpreise – auch ohne Spekulanten

Milch Future Spekulation NGO Bloomberg

Milch Future. Quelle: Bloomberg

Ein beliebtes Spiel von Gegnern freier Märkte ist es, „Spekulation“ zu rufen, sobald irgendwelche Lebensmittelpreise steigen. Dann werden umfangreiche Studien produziert, die zeigen sollen, wie Finanzjongleure und Banken für Preissteigerungen verantwortlich sind, aufgrund derer Menschen hungern müssen.

Derzeit herrscht auf dieser Front eine ohrenbetäubende Stille, obwohl sich Milchpreise in den letzten paar Jahren verdoppelt haben.Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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GFI Heat Map Illicit Financial Flows Illizite Finanzströme Global Financial Integrity

Illizite Finanzströme: heiße Luft um zweifelhafte Zahlen

Illizite Finanzströme Global Financial Integrity

Bild: E.J. Fagan/GFI

Finanzkritiker warten regelmäßig mit Schockstatistiken auf. Kürzlich behauptete die Nichtregierungsorganisation Global Financial Integrity (GFI), dass angeblich sagenhafte 947 Milliarden Dollar an illiziten Finanzströmen pro Jahr allein aus Entwicklungsländern in dunklen Kanälen verschwinden. In manchen der ärmsten Länder wie dem Tschad, Teilen Mittelamerikas und Paraguay fallen angeblich sogar mehr als 16 Prozent der Bruttosozialprodukts in ein schwarzes Loch. Im Schnitt verschwinden demnach 4 Prozent des Bruttosozialprodukts der Entwicklungsländer in illiziten Finanzströmen. Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Argentinien Reserven Abwertung Peso Spekulation

Spekulanten attackieren Argentinien, Venezuela und die Türkei?

Argentinien Reserven Abwertung Peso Spekulation

Argentiniens Devisenreserven. Quelle: Bloomberg

Überrascht sind Beobachter nicht, dass die Währungen von Schwellenländern kriseln. Dieses Phänomen wiederholt sich jedes Mal, wenn der Dollar an Stärke gewinnt. Dann geraten Währungen, die angeblich feste Wechselkurse haben, ins Wanken, wenn Staaten nicht ebenfalls eine Politik einer starken Währung verfolgen. Im augenblicklichen Zyklus geraten wie üblich die Währungen zuerst ins Wanken, deren Regierungen am wenigsten auf Stabilität achten. Und natürlich schiebt man die Schuld auf finstere Mächte, ausländische Spekulanten. Doch wenn jedes Land der WeltContinue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Hinrichtung China Wirtschaftsverbrechen

ChinaLeaks: Wann beginnen die Hinrichtungen?

Hinrichtung China Wirtschaftsverbrechen

Bild: Bundesarchiv, Bild 101I-031-2436-03A / Koch / CC-BY-SA

Der „Offshore-Leaks“-Datensatz, den ein internationales Team von Journalisten unter Führung des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten auswertet, hat zwar kaum Aussagekraft, sorgt aber für einigen Wirbel. Bei seiner ersten Veröffentlichung wurde der gerade erst verstorbene Gunter Sachs an den Pranger gestellt. Als seine Anwälte wenig später von den zuständigen Steuerbehörden bestätigt bekamen, dass alle Offshore-Trusts ordnungsgemäß gemeldet und versteuert waren, war der Medienzirkus aber schon weitergezogen. Großzügig verzichteten Sachs‘ Anwälte auf rechtliche Schritte gegen die Verleumdungen.

Jetzt sind also die Chinesen Opfer Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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