Eingkommensungleichheit: Davos katalysiert sozialromantische Tagträumereien bei Oxfam

Klaus Schwab World Economic Forum Oxfam Working For The Few. Political capture and economic inequality

(C) World Economic Forum swiss-image.ch/Photo by Remy Steinegger

Pünktlich zu Davos bringt Oxfam eine „Studie“ („Working For The Few. Political capture and economic inequality“) heraus, die ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung in der Welt anprangert. Kritik an Verteilungen ist immer problematisch, weil das in einer Zahl ausgedrückte Vermögen oder Einkommen weitgehend bedeutungslos ist. Eine Zweizimmerwohnung in New York ist nun einmal eine Million wert, in im Bundesstaat Mississippi nicht einmal ein Zehntel davon. Dadurch unterscheiden sich die Vermögen von Eigentümern dieser Wohnungen um den Faktor zehn, obwohl ihr LebensstandardContinue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Also doch: Griechenland fordert zweiten Schuldenschnitt

Venizelos Evangelos

Bild: ΠΑΣΟΚ/Creative Commons

In der Donnerstagsausgabe der Zeitung Le Figaro bestätigt der stellvertretende griechische Ministerpräsident und Außenminister Evangelos Venizelos indirekt, was viele Beobachter schon länger prognostizieren: Steuerzahler in der EU werden bald Verluste aus neuen Griechenlandrettungen einstreichen müssen.

Zur Erinnerung: Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Kritik an Bank-Boni: BaFin blamiert sich wieder

Röseler BaFin Bank Bonus

Quelle: © Schafgans DGPh / BaFin

Wenn ausgerechnet der oberste Bankenaufseher der BaFin, Raimund Röseler, Banken für zu hohe Boni kritisiert, muss man sich schon fragen: was macht der Mann eigentlich den ganzen Tag lang? Ist es nicht Aufgabe eben der BaFin, die entsprechenden EU-Regeln in Deutschland umzusetzen? Röselers Jammern zeigt, dass er seine Aufgabe nicht richtig erfüllt hat und präventiv schon einmal für empörte Schlagzeilen in den Medien sorgt, bevor er selbst dort als Versager an den Pranger gestellt wird.

Besonders absurd ist sein Vorwurf, Banken nähmen Beschränkungen für ihre Top-Mitarbeiter Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Irr-land: Wie attac die irische Bankenrettung verfälscht

attac Bankenrettung Irland Immobilienkrise Rettungsprogramm Troika

Bild: Ulrike Lacour / pixelio.de

Pünktlich zum Ausscheiden Irlands aus dem Rettungsprogramm der Troika bringt die globalisierungskritische Organisation attac eine Studie heraus, die beweisen soll, dass die Hilfszahlungen nicht den Menschen in Irland, sondern einem abstrakten Finanzsektor zugute kamen. Damit macht attac es sich etwas allzu leicht. Oberflächlich betrachtet stimmt es, dass die Gelder an Banken gezahlt wurden – das liegt nun einmal in der Natur der Sache. Doch bei genauerer Betrachtung der Ursachen für deren Verluste in Irland wird schnell klar, dassContinue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Wenig Wachstum im Koalitionsvertrag: Ausgaben haben Vorrang

Auf den ersten Blick beschäftigen sich immerhin 52 der 185 Seiten des Koalitionsvertrags mit dem Kapital „Wachstum, Innovation und Wohlstand.“ Bei genauerem Blick geht es darin jedoch hauptsächlich um wohlbekannte Ausgaben- und Subventionsmaßnahmen. Bildung und Forschung, Infrastrukturausgaben und das Regulierungsdesaster Energiewende nehmen den größten Teil des Wachstumskapitels ein.Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Mindestlohn und Begrenzung von Managerbezügen – Arbeitszeit als Messlatte?

Arbeitszeit gilt in der derzeitigen Debatte um Mindestlohn als die einzig richtige Messlatte für Einkommen. Arbeitsleistung kann nach zwei Kriterien entlohnt werden: nach Zeit oder Stückleistung. Keines der beiden ist besser oder schlechter als das andere. Bezahlung nach Zeit hat den wohlbekannten Nachteil, dass Arbeitnehmer trotz unterschiedlicher Leistung bei gleicher Arbeitszeit gleich viel verdienen. Lohn nach Stückleistung hat den Nachteil, dass zeitaufwendige Qualität nicht immer akkurat in der Bezahlung reflektiert wird. Beispielsweise hat man bei der Lektüre der WirtschaftspresseContinue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Professor Stiglitz gibt unnütze Ratschläge zum Euro

Joseph E. Stiglitz. Bild: Wikimedia Commons.Joseph E. Stiglitz hat sich im Laufe der Jahre einen Fanclub aufgebaut, der nur noch von dem Paul Krugmans übertroffen wird. Zu seinem aktuellen Kommentar zur wirtschaftlichen Lage in Europa dürfte sich in den nächsten Tagen der Chor der publizistischen Papageien gesellen. Hier ein kurzer Faktencheck seiner Patentrezepte:

  • Bankenunion: alles wird gut, wenn nur eine Bankenunion kommt. Dieses Thema wird von allen Beobachter überbewertet. Wahrscheinlich wird sie keine Continue reading
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IWF: Niedrigzinsen werden die nächste Krise verursachen

Zinsen seit 1990. Quelle: Autor, Bloomberg.

Zinsentwicklung seit 1990. Quelle: Autor, Bloomberg.

Versteckt in einer Tabelle des Finanzstabilitätsberichts des Internationalen Währungsfonds IWF verbirgt sich eine tickende Zeitbombe. Sollten das Zinsniveau um nur einen Prozentpunkt steigen, werden die Besitzer von Anleihen Verluste in Höhe von 2.325 Milliarden Dollar verbuchen, also 2,3 Billionen (Tabelle 1.2 auf Seite 9). Zum Vergleich: in der letzten Finanzkrise beliefen sich die Verluste weltweit auf vergleichsweise harmlose 2,1 Billionen Dollar. Der IWF warnt:Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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Protektionismus und wirtschaftlicher Nationalismus auf dem Vormarsch

Getreide. Protektionismus und Nationalismus auf dem Vormarsch. Bild: Wikimedia Commons.

Das Verbot durch die australische Regierung der Übernahme des australischen Getreideexporteurs Graincorp ist der vorläufige Höhepunkt einer Welle von wirtschaftlichen Nationalismus, der sich auf der ganzen Welt ausbreitet. Offenbar bedroht der amerikanische Konzern Archer Daniels Midland die nationale Sicherheit Australiens, sollte er Graincorp kaufen.Continue reading Diesem Blog folgentwitterlinkedinrsstwitterlinkedinrss
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